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Allgemeines zu astronomischen Filtern.
 

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Wer sich nach einer langen Beobachtungsnacht ohne optische Hilfsmittel, oder schon beim Kauf eines Teleskopes über sinnvolles optisches Beobachtungs-Zubehör informiert, stösst fast automatisch auf das Thema astronomische Filter. Besonders interessant sind dabei die astronomischen Nebelfilter.
Sie sollen vor allem für die Beobachtung von sogenannten Deep-Sky-Objekten geeignet sein, weil sie das störende Streulicht unserer lichtverschmutzten Städte ausfiltern. Die Astronomiehändler bieten viele astronomische Filter an welche die unterschiedlichsten Bezeichnungen führen. Diese Namensvielfalt, die meist nur aus Abkürzungen besteht, ist sehr verwirrend. Ich versuche daher ein wenig Licht ins Dunkel zu bringen...



CLS-Filter sind Breitbandfilter.
Ihre Wirkungsweise besteht hauptsächlich darin, die negativen Effekte unserer lichtverschmutzen Städte zu vermindern. Man nennt sie daher gelegentlich auch Minus City Light Filter. Andere Bezeichnungen für diesen Filtertyp lauten beispielsweise Deepsky, Breitband, LPR, LPB, CLS, CLR, IDAS. Aber, und das ist wichtig: Sie können zwar die Auswirkungen der Lichtverschmutzung eindämmen, jedoch können sie niemals einen dunklen Himmel ersetzen. Der CLS-Filter ist auf Grund seines Wirkungsprofils insbesondere zur Kontrastverbesserung bei fast allen Objekten des Himmels prädestiniert. Im Bereich H-Alpha, H-Beta und OIII ist sein Durchlass am höchsten. Einen Nachteil will ich aber auch erwähnen - helle Objekte sind beim Blick durch das Okular leicht grünlich eingefärbt. Ein CLS-Filter kann auch bei sehr kleinen Teleskop-Öffnungen erfolgreich eingesetzt werden.



UHC-Filter Filter sind Schmalbandfilter.
Andere Namen, die aber eigentlich nicht mehr gebräuchlich sind, lauten beispielsweise Narrowband oder Ultrablock. Zuverlässig und sehr effizient filtern sie das störende Streulicht eines künstlich aufgehellten Himmelshintergrund aus. Mit diesem Filter kann auch in Stadtnähe eine erfolgreiche Deep-Sky Beobachtung möglich werden. Aber auch dieser Filter kann keinesfalls einen natürlich dunklen Himmel ersetzen. Das Bild im Okular zeigt Farbe und einige schwache Sterne sind durch die Filterwirkung nicht mehr im Okular zu sehen. Das Licht der OIII Strahlung der planetarischen Nebel und das Licht der H-Alpha und H-Beta Strahlung der Emissionsnebel passieren den Filter. Ein UHC-Filter kann auch bei kleinen Teleskop-Öffnungen mit Aussicht auf Erolg eingesetzt werden.



OIII-Filter sind Linienfilter die zur Familie der Schmalbandfilter gehören.
Ihre Filterwirkung ist gegenüber dem UHC-Filter nochmals gesteigert. Sie ergänzen den UHC-Filter daher in hervorragender Weise. Auch dieser Filter ermöglicht damit eine erfolgreiche Himmelsbeobachtung in Stadtnähe , allerdings gilt auch bei diesem Filter, dass er keinen dunklen Himmel ersetzen kann. Er zeigt - wie der UHC-Filter auch - Farbe an den Himmelsobjekten und es werden noch mehr lichtschwache Sterne vom OIII-Filter verschluckt. Dafür werden aber die Strukturen der beobachteten Deep-Sky-Objekte deutlicher. Dies gilt in besonderem Masse für die Beobachtung von planetarischen Nebeln und einiger Gasnebel. Ein OIII-Filter sollte erst ab einer Teleskop-Öffnung von 8’’ eingesetzt werden. Bei kleineren Öffnungen geht zu viel Licht verloren. Der OIII-Filter liefert bei vielen Emissionsnebeln und bei den meisten planetarischen Nebeln einen guten bis sehr guten Kontrast und ermöglicht damit die erfolgreiche Beobachtung feiner Strukturen.



H-beta Filter sind ebenfalls Linienfilter der Schmalbandklasse.
Sie sind aber für andere astronomische Himmelsobjekte entwickelt worden, nämlich für die Beobachtung von Wasserstoffgebieten. Diese Filter lassen das Licht der H-ß Emission fast ungehindert passieren und blockieren dabei den restlichen Bereich des Lichtes, in dem das Auge bei Nacht lichtempfindlich ist. Dieser Filtertyp ist auf Grund seiner sehr starken Wirkung Geräten mit Öffnungen ab etwa 10” vorbehalten. Bei kleineren Spiegeldurchmessern geht zuviel Licht verloren, so dass sinnvoller Einsatz nicht gegeben ist. Bei der Anwendung eines solchen H-beta Filter wird der Kontrast bei Wasserstoffnebeln so stark gesteigert, dass die Beobachtung dieser Objektklasse mit Geräten ab 10” bei einem schönen dunklen Landhimmel in den Bereich des möglichen rückt. Das verwendete Teleskop sollte ein Öffnungsverhältnis von ungefähr f/4 haben, um eventuell auftretende Farbverschiebungen zu vermeiden. Ausgedehnte Objekte können im gesamten Gesichtsfeld und nicht nur in der Mitte beobachtet werden. Objekte, bei deren Beobachtung sich der Einsatz dieses sehr speziellen Filters lohnt, sind: M43, California-Nebel (NGC1499), Möven-Nebel (NGC2327), Katzenpfoten-Nebel (NGC6334), NGC6604, Pferdekopf-Nebel (IC434), IC1318, Northern Jewel Box (IC4628), Cocoon-Nebel (IC5146), Sh 2-101, Sh 2-235 und Barnard´s Loop (Sh 2-276).




Eine Liste von diversen Nebel und welcher Filter (UHC, OIII, H-beta) dazu geeigent ist.



Legende:

 

 

 

 

 


ausgezeichnet:

 

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sehr gut:

 

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gut:

 

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schlecht:

 

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Nummer

Name

Sternbild

UHC

OIII

H-beta

 NGC 7822

  

CEP

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 NGC 40

  

CEP

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 NGC 246

  

CET

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 NGC 281

  

CAS

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 NGC 604

  

TRI

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 M 76

  kl. Hantel-Nebel

PER

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 NGC 896

  

CAS

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 IC 1848

  

CAS

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 NGC 1360

  

FOR

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 NGC 1499

  California-Nebel

PER

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 NGC 1514

  Tau (Dew)-Nebel

TAU

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 NGC 1535

  

ERI

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 K 3-67

  

PER

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 MaC 2-1

  

ERI

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 IC 405

  Flaming Star

TAU

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 IC 410

  

TAU

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 M 1

  Krebs-Nebel

TAU

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 M 42

  Orion-Nebel

ORI

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 M 43

  

ORI

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 NGC 1999

  

ORI

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 IC 434

  Pferdekopf-Nebel

ORI

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 Sh 2-235

  

AUR

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 NGC 2024

  Flammen-Nebel

ORI

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 NGC 2022

  

ORI

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 M 1-5

  

TAU

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 Sh 2-276

  Barnard's Loop

ORI

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 Sh 2-261

  

ORI

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 NGC 2174

  

GEM

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 NGC 2237-9

  Rosetten-Nebel

MON

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 NGC 2264

  Konus-Nebel

MON

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 NGC 2327

  Möven-Nebel

CMA

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 NGC 2346

  Schmetterlings-Flügel-Nebel

MON

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 NGC 2359

  Thor's Helm

CMA

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 NGC 2371-2

  

GEM

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 PK 205+14.1

  Medusa-Nebel

GEM

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 NGC 2392

  Eskimo-nebel

GEM

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 NGC 2438

  

PUP

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 NGC 2467

  

PUP

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 PK 164+31.1

  

LYN

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 Y-C 2-5

  

PUP

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 NGC 3242

  Jupiters Geist

HYD

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 M 97

  Eulen-Nebel

UMA

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 NGC 4361

  

CRV

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 NGC 6210

  

HER

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 IC 4628

  

SCO

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 M 4-3

  

OPH

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 NGC 6302

  

SCO

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 NGC 6334

  Katzenpfoten-Nebel

SCO

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 Sh 2-13

  

SCO

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 Lo 16

  

SCO

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 NGC 6445

  

SGR

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 M 1-31

  

SGR

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 H 1-41

  

SCO

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 M 20

  Trifid-Nebel

SGR

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 M 8

  Lagunen-Nebel

SGR

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 NGC 6537

  

SCO

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 NGC 6537

  

SCO

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 NGC 6559 / IC 4685

  

SGR

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 NGC 6572

  

OPH

 

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 NGC 6604

  

SER

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 M 16 / IC 4703

  Adler-Nebel

SER

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 M 17

  Omega-Nebel

SGR

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 Abel 46

  

LYR

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 M 57

  Ring-Nebel

LYR

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 Y-C 2-32

  

SGR

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 Abel 55

  

AQL

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 NGC 6781

  

AQL

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 NGC 6804

  

AQL

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 He 2-436

  

SGR

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 Campbell's Star

  

CYG

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 NGC 6826

  Blinkender Nebel

CYG

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 Sh 2-84

  

SGR

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 Abel 67

  

AQL

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 M 27

  Hantel-Nebel

VUL

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 Sh 2-101

  

CYG

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 NGC 6888

  Cresent-Nebel

CYG

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 IC 1318

  

CYG

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 Sh 2-112

  

CYG

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 NGC 6960-95

  Cirrus-Nebel

CYG

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 IC 5067-70

  Pelikan-Nebel

CYG

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 NGC 7000

  Nordamerika-Nebel

CYG

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 NGC 7023

  Iris-Nebel

CEP

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 NGC 7009

  Saturn-Nebel

AQR

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 NGC 7027

  

CYG

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 Abel 77

  

CEP

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 Abel 78

  

CYG

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 IC 1396

  

CEP

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 NGC 7129

  

CEP

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 IC 5146

  Cocoon-Nebel

CYG

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 Sh 2-132

  

CEP

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 NGC 7293

  Helix-Nebel

AQR

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 Sh 2-155

  

CEP

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 NGC 7538

  

CEP

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 Sh 2-157

  

CAS

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 NGC 7635

  Bubble-Nebel

CAS

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 NGC 7662

  Blauer Schneeball

AND

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Farb und Grau-Filter.


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Farbfilter sind eigentlich nur für ambitionierte Planeten-Beobachter mit einer dementsprechenden Beobachtungserfahrung sinnvoll. Sie verstärken bestimmte Planetendetails etwas, wobei die Verbesserung bei den Details sehr dezent ausfällt, die Farbänderung des Planeten hingegen ausgesprochen intensiv ist. Diese minimale Verbesserung der Detailsichtbarkeit nehmen unerfahrene Beobachter in aller Regel nicht wirklich wahr. Man kann sie auch bei der Mondbeobachtung verwenden, wenn man eine Farbveränderung in Kauf nimmt.
Aber ein gelber, roter oder grüner Mond ist bestimmt nicht jedermanns Geschmack. Ich selbst habe auch schon einen OIII-Filter zur Mondbeobachtung benutzt weil ich nur den Filter bei mir hatte. Nach einer kurzen Angewöhnungszeit störte mich der "grüne Mond" nicht mehr, sah schon so im geistigen Auge  "grüne Männchen" umherlaufen und das auf dem Mond, nicht auf dem Mars!!
Bei entsprechender Mondphase sind Grau-Filter eine nützliche Ergänzung, es dämpft das helle Licht ab und kann sich ganz der Mondbeobachtung widmen ohne geblendet zu werden. Grau-Filter kann man in verschiedenen Durchlassgrössen kaufen, es gibt auch verschiebbare Polarisationsfilter bei denen die durchgelassene Lichtmenge stufenlos eingestellt werden kann, eine praktische Sache. Selbst bei hellen Doppelsternen kann ein Grau-Filter einen angenehmen Aspekt mitbringen, lassen sich so die Sterne besser trennen.



Hellgelb
Für Mond, Mars, Kometen. Ist ein universeller Kontrastfilter für kleinere Öffnungen bei Minderung des blauen Farbanteils.



Gelb
Dieser Farb-Filter hebt den Kontrast am Mond, bringt Oberflächendetails und Wolken am Mars stärker heraus, erhöht Atmosphärenstrukturen am Jupiter beispielsweise am grossen Roter Fleck. Ausserdem ist der Filter gut geeignet für Doppelsternbeobachtung am Refraktor. Für kleine Öffnungen.



Dunkelgelb
Der Filter hat die gleiche Wirkung wie der Gelb-Filter ist jedoch für grössere Teleskop-Öffnungen ab etwa 5” gut geeignet.



Gelb-Grün
Dieser Filter zeigt seine Stärke besonders gut bei Jupiter und Saturn, macht bereits bei kleineren Öffnungen gewisse Atmosphärenstrukturen sichtbar.



Orange
Stärkt den Kontrast bei Tages- oder Dämmerungsbeobachtungen bei Venus und Merkur weil der blaue Farbanteil unterdrückt wird. Bei grösseren Öffnungen hebt er Details am Mars hervor, Jupiter und Saturn zeigen Details in der Atmosphäre. Mit sehr grossen Öffnungen kann man versuchen, Atmosphärenstrukturen an Uranus zu sehen!



Hellrot
Für sehr hohen Kontrast am Mond auch schon bei kleinen Öffnungen, für die Beobachtung der Mars-Polkappen bei Öffnungen ab etwa 4”. Er ist sehr gut für die Venusbeobachtung während des Tages geeignet, da der blaue Lichtanteil sehr gut blockiert wird und der Himmel dadurch fast schwarz erscheint.



Rot
Dieser Farb-Filter besitzt die gleiche Wirkung wie Hellrot, optimal geeignet für Teleskope mit Öffnungen ab 5”.



Dunkelrot
Gleiche Wirkung wie Hellrot, der Filter erzeugt einen extremen Kontrast! Gut geeignet für Teleskop-Öffnungen ab 6”.



Hellblau
Wichtiger Universal-Kontrastfilter für alle Teleskope, bringt Kontraststeigerungen an vielen Objekten des Sonnensystem.



Blau
Kontrastverstärkung in den Bändern von Jupiter und Saturn, verstärkt Oberflächendetails am Mars, dunklere Wolken in der Venusatmosphäre werden bei grösseren Öffnungen abgebildet,  Kontraststärkung allgemeiner Art am Mond abseits des Terminator, guter Kometenfilter weil er den Kontrast des Gasschweif besonders hervorhebt, kurzum ein vielseitig verwendbarer Filter!



Dunkelblau
Gleiche Wirkung wie Blau. Besonders gut geeignet für Teleskope mit Öffnungen ab 7”.



Violett
Die dunklen Wolken der Venus-Atmosphäre werden sichtbar, hervorhebung der Strukturen in den Saturnringen, empfohlene Teleskop-Öffnung ab 6”.



Grün
Ein weiterer wichtiger universeller Kontrastfilter. Starke Kontraststeigerung beim Mond, auch abseits des Terminator, bestens geeignet für schwache Vergrösserungen. Sehr guter Filter für den grossen Roten Fleck des Planeten Jupiter, die rötlichen Strukturen der Gasplaneten werden kontrastreicher dargestellt. Die weissen Flecken in der Saturnatmosphäre werden mit Teleskopen ab einer Öffnung von 10” besser dargestellt.





Sonnen-Filter


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Bitte beachten Sie unbedingt, dass die Sonne niemals ohne geeignete Filter beobachtet werden darf.
Gehen Sie bei der Sonnenbeobachtung daher äusserst umsichtig und sorgfältig vor und achten Sie auch unbedingt darauf, dass sich Mitbeobachter ebenso verhalten.  Auf Experimente soll verzichtet werden, zu schnell kann etwas buchstäblich ins Auge gehen. 
Sonnenfilter, die man am Okular anbringt, sind brandgefährlich. Durch die Hitzeeinwirkung der Sonnen können sie schmelzen und so das Auge des Beobachters irreparabel zerstören.  Erblindung ist die Folge.


Sonnenfilter aus Baader Astro Solar-Sonnenfolie
dienen der Sonnenbeobachtung im Weissicht. Die Baader-Folie ist absolut frei von kleinen Löchern, weil sie beidseitig vergütet ist. Im Ergebnis bedeutet dies den absoluten Schutz für die Augen des Beobachters. Es muss natürlich darauf geachtet werden, dass die Folie absolut sicher und fest mit dem Teleskop verbunden wird und kein noch so heftiger Windstoss die Folie vom Teleskop zerren kann.
Die Astro Solar-Folie besticht durch ihr farbneutrales Bild der Sonne mit einem exzellenten Kontrast. Der Hintergrund zeigt sich tiefschwarz, ohne Aufhellung oder Einfärbung des Bild im Okular. Die Sonnen-Folie ist sehr reissfest und damit stabiler und sicherer als ein Glas-Sonnenfilter, der u.U. relativ leicht brechen kann. Es gibt Folie für die visuelle aber auch spezielle für die photografische Beobachtung.


Objektiv-Sonnenfilter aus Glas
werden selbstverständlich vor das Objektiv und nicht auf das Okular montiert, die Sonnenenergie kommt also erst gar nicht in das Teleskop. Nur bei einer Anbringung vor das Objektiv kann man den hitzebedingten Turbulenzen im Teleskop entgegenwirken. Auch kann kein durch die Optik gebündelter Energiestrahl mit dem entsprechendem Risiko für das Auge des Beobachters oder für das Teleskop entstehen.
Glas-Sonnenfilter müssen einem hohen Qualitätsanspruch gerecht werden und absolut sicher sein, damit die Transmission im Bereich der unsichtbaren Ultraviolett- und Infrarot-Strahlung auch bei einer langandauernden Beobachtung gegen Null gedrückt wird und der Filter während der Beobachtung nicht unter dem Einfluss der heissen Sonneneinwirkung bricht. Sie sollten ausserdem im gesamten sichtbaren Wellenlängenbereich eine gleichmässige Transmission aufweisen. Farbverfälschungen sollen ausgeschlossen sein. Da man beim Beobachten normalerweise die volle Teleskop-Öffnung nutzt, bleibt das Auflösungsvermögen des Teleskopes erhalten. Bei grossen Spiegelteleskopen ist die Verwendung einer Blende angebracht.
Die Sonnenfilter aus Glas werden meist als gefasste Filter angeboten und einfach vorne auf das Teleskop gesteckt. Das Einkleben von Filz an den inneren Rand der Filterfassung empfiehlt sich für die Schonung des äusseren Teleskoptubus ebenso wie für einen strammen Sitz des Filters am Teleskop.



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